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Geschichte

Geschichte:

 

Dieses Zwerghuhn wurde schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Holland gehalten. Damit zählt es zu den ältesten Zwerghuhnrassen Europas. Welcher Farbenschlag schon 1850 bestand ist nicht ganz sicher.  In Holland gilt der Farbenschlag goldhalsig als durchgezüchtete seit 1882. In der Schweiz ist die Rasse seit  1970 anerkannt.

 

Klubgründung 1982

 

Züchterkollege Bas Lakenfelder der in Sevelen beheimatet war, unternahm den ersten Anlauf zur Klubgründung, welche schliesslich 1982 in die Tat umgesetzt wurde.

An der Nationalen Geflügelschau 1982 in Bern , wo bereits 51 Holländerli ausgestellt wurden, war es dann soweit. Der Schweizer Klub der  Holländer-Zwerghuhn-Züchter wurde gegründet. Von den  dort anwesenden 14 Züchter haben bis heute deren vier den Holländerli die Treue gehalten. Es sind dies Klara und Edi Landolt, Erwin Krebs und Strässle Marcel. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen; Präsident Edi Landolt (bis 1995), Aktuar Bas Lakenfelder und Marcel Strässle Kassier (bis 1995 seither Präsident). Als Zuchtwart konnte der langjährige Geflügelrichter Albert Brennwald gewählt werden.

 

19983 war es dann soweit, mit freudiger Erwartung fuhren wir zur ersten Züchtertagung zu unserem Zuchtwart Albert Brennwald. Damals konnten wir bereits die Farbenschläge goldhalsig, wildfarbig, braungoldhalsig, schwarz ja und sogar zwei rotgesattelte Hähne bestaunen. Bas Lakenfelder, selber Holländer, war es der einige Eier aus Holland importierte.

 

In den vergangenen Jahren kamen viele Neumitglieder in unseren Klub aber auch einige haben uns verlassen. Wir zählen heute 45 Aktivmitglieder. Der holländische Klub Hollandse Krielenfokkers-Club sowie Ulrich Flor, der deutsche Präsident des Holländer-Klubs gehören auch dazu.

 

Wie gelangten die ersten Holländerli in die Schweiz?

 

Im Frühjahr 1968 erhielt Edi Landolt von einem ötreichischen Züchter einige Bruteier von Holländischen Zwerghühnern goldhalsig. Mit einem rechten Schlupfergebnis aus der Naturbrut konnte die Weiterzucht beginnen. Bei den Jungtieren zeigte sich noch reichlich Flitter (Säumung) im Gefieder. Dies haben wir in den letzten Jahren in den Griff bekommen.

 

Bereits im folgenden Jahr stellten sich mit der künstlichen Brut die ersten Schwierigkeiten ein. Nach Angaben der Brutmeister waren die Eier nicht maschinenbrutfest. Nur mit zäher Ausdauer gelang es Edi Landolt mit Hilfe von ausgeliehenen Glucken doch nicht eine schöne Anzahl Küken aufzuziehen. Die Vitalität der Jungtiere war sehr gut. Die ersten goldhalsigen Holländerli wurden 1972 in Luzern an der Nationalen Geflügelausstellung von Edi Landolt ausgestellt. Sie wurden zwischen 92-94 Punkten gewertet.